{"id":384,"date":"2013-04-19T19:02:05","date_gmt":"2013-04-19T17:02:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xn--heimatverein-prrbach-hbc.de\/?page_id=384"},"modified":"2013-04-19T19:02:05","modified_gmt":"2013-04-19T17:02:05","slug":"dorffest-2004","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.xn--heimatverein-prrbach-hbc.de\/?page_id=384","title":{"rendered":"Dorffest 2004"},"content":{"rendered":"<p>Die Rheinpfalz \u2013 26.06.2004<\/p>\n<h2>Leut&#8216; kommen aus&#8217;m Haus&#8220;<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">F\u00fcr die rund 90 Einwohner P\u00f6rrbachs ist der erste Sonntag im Juli der wichtigste Termin im Laufe des Jahres. Mittlerweile zum 15. Mal findet n\u00e4mlich im Fr\u00fchsommer das Dorffest statt. W\u00e4hrend anf\u00e4nglich noch an zwei Tagen gefeiert wurde, ist der Heimatverein als Veranstalter dazu \u00fcbergegangen, die gro\u00dfe Feier auf einen einzigen Tag zu legen. Die Talstra\u00dfe ist am Sonntag, 4. Juli, ab 7 Uhr f\u00fcr den Autoverkehr gesperrt, denn mitten auf der Hauptstra\u00dfe wird ein gro\u00dfes Zelt aufgestellt. Gleich daneben stehen Verkaufsst\u00e4nde, sowie ein Bierausschank und Grillstationen. In einem kleineren Zelt sorgt Alleinunterhalter &#8222;Herbie&#8220;, mit b\u00fcrgerlichem Namen Herbert Gensinger aus Quirnbach, mit Musik f\u00fcr gute Laune.<b><\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Es ist ein Fest des ganzen Dorfes und sogar dar\u00fcber hinaus. Der Heimatverein P\u00f6rrbach, der 1988 gegr\u00fcndet wurde, hat heute 110 Mitglieder, also deutlich mehr als \u00fcberhaupt Menschen im Dorf wohnen. Das spricht f\u00fcr die Heimatverbundenheit, denn &#8222;auch wenn Geschwister oder Kinder aus dem Dorf weggezogen&#8220; waren, blieben sie doch oft dem Verein verbunden, erkl\u00e4rt G\u00fcnter Heinz, Vorsitzender des Heimatvereins. Das Gemeinsame zeigt sich auch bei der Helferschaft f\u00fcr das Dorffest. Schlie\u00dflich wollen am Samstag zuvor mindestens ein Zentner Kartoffeln gesch\u00e4lt sein, damit es sonntags zum Wurstsalat Bratgrumbeere geben kann. Semmelkn\u00f6del mit Pilzso\u00dfe, Schmalzbrote und K\u00e4sespie\u00dfe stehen diesmal auf der Fest-Speisekarte. Und nat\u00fcrlich die Spezialit\u00e4ten, die vom offenen Grill kommen: Steaks und Bratw\u00fcrste. &#8222;Essen und Getr\u00e4nke querbeet, was das Herz begehrt&#8220;, r\u00fchmt Heinz das kulinarische Angebot am Dorffest.<b><\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Um 10 Uhr beginnen die Festivit\u00e4ten mit einem Gottesdienst im Festzelt. Pfarrerin Dorothee W\u00fcst von der Kirchengemeinde Weilerbach wird ihn halten. Um 11 Uhr schlie\u00dft sich der Fr\u00fchschoppen an, Weizenbier frisch vom Fass ist im Ausschank. Zur gleichen Zeit wird die Glut unter den Bratrosten schon hei\u00df genug sein, dass die ersten Grillspezialit\u00e4ten gar sind. Ab 13 Uhr wird Kaffee und Kuchen gereicht, \u00fcbrigens eine freiwillige Tat der Einwohner und Fortgezogenen, denn sie spenden wie im letzten Jahr etwa 30 Kuchen. Ab 14 Uhr heizt &#8222;Herbie&#8220; mit seiner Unterhaltungsmaschine die Stimmung im Zelt an. F\u00fcr Kinder startet um 16.30 Uhr ein Luftballonwettbewerb. F\u00fcr diejenigen, die nicht so lange warten wollen, hat der Verein neben der Stra\u00dfe in einer Wiese einen Kinderspielplatz eingerichtet. Stroh- und Heuballen sind dort aufgeschichtet, das Herumtollen ist ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht.<b><\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Der Erl\u00f6s des Festes werde immer im Ort wieder angelegt, berichtet G\u00fcnter Heinz. So habe man von dem Geld bisher auf dem Friedhof B\u00e4nke aufstellen k\u00f6nnen, weitere Ruheb\u00e4nke stehen in der Umgebung. Das ehedem zugige Bush\u00e4uschen hat der Verein mit Holz verkleidet und bietet jetzt bei Wind und Wetter Schutz. Auch ein Sandstein mit dem Ortswappen wurde angeschafft und in der Ortsmitte aufgestellt.<b><\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Mitte der achtziger Jahre hatte die Dorfjugend mangels Treffpunkts angefangen, Grillfeste zu organisieren, die &#8222;sehr gut angenommen&#8220; worden waren, wie sich Heinz erinnert. Daraus entstand die Idee f\u00fcr die Vereinsgr\u00fcndung. Das gesellschaftliche Leben und das Ortsleben sollte erhalten und gef\u00f6rdert werden, beschreibt er einen der Gr\u00fcnde. Damit die &#8222;Leut&#8216; aus dem Haus gehen und zusammenkommen&#8220;, daf\u00fcr trete der Verein ein.<b><\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Das im 16. Jahrhundert erstmals erw\u00e4hnte P\u00f6rrbach wurde damals &#8222;Pferchgarten&#8220; genannt. Geblieben ist die idyllische Lage des Dorfes und die Ruhe, welche Heinz als Vorz\u00fcge des Ortes bezeichnet. Gl\u00fccklicherweise sei die Struktur des Ortes nicht durch gro\u00dfe Neubaugebiete ver\u00e4ndert worden. (rcs)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rheinpfalz \u2013 26.06.2004 Leut&#8216; kommen aus&#8217;m Haus&#8220; F\u00fcr die rund 90 Einwohner P\u00f6rrbachs ist der erste Sonntag im Juli der wichtigste Termin im Laufe des Jahres. Mittlerweile zum 15. Mal findet n\u00e4mlich im Fr\u00fchsommer das Dorffest statt. 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